Webdesign für KMU – 5 Punkte, die bei uns in jedes KMU-Webdesign einfliessen

Websites kann doch jeder. Sagt man so leicht. Aber in einem guten Webdesign für KMU steckt viel Kopfarbeit – auch zu Zeiten von KI.

Wir bauen bei INHALTSSTOFF seit Jahren Websites für Schweizer KMU, von der Bierbrauerei aus dem Kelleramt bis zum Bauunternehmen aus Effretikon mit 150 Angestellten.

Bei all diesen Websites haben wir so einige Erfahrung gesammelt und möchten dir heute fünf Punkte aufzeigen, die wir bei jeder Website thematisieren und die unserer Meinung nach auch zu jeder Website gehören.

1 – Inhalte, die aufs Ziel der Website einzahlen

Nicht jede Seite muss verkaufen. Manche sollen informieren, andere Vertrauen aufbauen, wieder andere Mitarbeitende rekrutieren. Bevor ein einziger Satz Text entsteht, klären wir deshalb: Was soll diese konkrete Seite bei der Zielgruppe bewirken? Eine Leistungsseite ohne klaren nächsten Schritt für den Besucher ist verschenktes Potenzial, so gut sie auch formuliert sein mag. Genauso wenig bringt eine Startseite, die zehn verschiedene Botschaften gleichzeitig transportieren will und am Ende keine davon klar rüberbringt.

 

2 – SEO – Die Grundlagen meistern

Suchmaschinenoptimierung ist ein Marathon und kein Sprint. Wenn man Platz 1 auf Google sein möchte, dann kann dies ein ziemlich zäher Kaugummi sein. Deshalb ist hier unser Ratschlag: SEO im Webdesign mitdenken und die Grundlagen gut meistern. Viele KMU müssen nicht in der ganzen Schweiz sichtbar sein. Eine Zimmerei aus dem Freiamt will sowieso keine Aufträge in Lausanne machen. Deshalb ist die lokale Sichtbarkeit relevanter.

Hier spielen Themen wie Meta-Titel und Meta-Beschreibung eine grosse Rolle. Die optimiert man auf die relevanten Keywords.

Wir selbst arbeiten mit Yoast-SEO auf unseren WordPress-Seiten, um die SEO-Basics korrekt einzurichten. Das Tool hilft uns auch beim Schreiben der Meta-Titel und -Beschreibungen. Die Keywords findet man im Google Keyword-Planner oder auch in der Search Console. Wenn man sich wirklich tief reinknien möchte, können wir das Tool Seobility empfehlen. Hier kann man seine Seiten wirklich gut auf einzelne Keywords optimieren.

Aber zurück zum Webdesign für KMU: Wenn man wirklich fleissig SEO betreiben möchte, dann kann das schon eine Weile dauern. Möchtest du, dass dein Unternehmen morgen auf Platz 1 ist, dann raten wir eher zu SEA – also Google Ads, wo man dafür bezahlt.

 

3 – Eigene Bilder statt Stock

Stockfotos erkennt man. Immer. Das lachende Business-Team am Konferenztisch, das niemand aus deiner Firma je gesehen hat, sagt einem Besucher aus Bremgarten sofort: Diese Bilder haben mit diesem Unternehmen nichts zu tun.

Eigene Fotos schaffen etwas, das keine Bilddatenbank liefern kann, auch wenn sie nicht Studio-perfekt sind: echtes Vertrauen.

Ein Kunde, der auf der Website das echte Büro, die echte Werkstatt oder das echte Ladenlokal sieht, weiss vorher schon, was ihn beim Besuch erwartet.

Genau das braucht es, damit aus Besuchern echte Kunden werden: Vertrauen, das schon vor der ersten Kontaktaufnahme entsteht.

Deshalb ist eine Foto- oder Video-Session bei uns fast immer fixer Bestandteil eines Webdesign-Projekts, kein optionales Extra, das am Schluss noch dazugebucht wird.

Wir gehen sogar so weit, dass wir gewissen Kunden – vor allem Startups – geraten haben, dass sie die Website am besten selbst mit einem Baukasten-System erstellen und uns dafür für den Content (Foto und Video) dazu buchen sollen.

 

4 – Bewegtbild statt Standfoto im Hero-Bereich

Der erste Eindruck einer Website entscheidet sich in den ersten Sekunden, direkt im Hero-Bereich ganz oben auf der Startseite.
Ein aussagekräftiges Bild ist toll. Wir finden Bewegtbild besser. Eine Auswertung eines Kunden von uns hat ergeben, dass die Besucher auf dem Hero-Video fast eine Minute verweilen, bevor sie weiterscrollen. Das ist ein ziemlich starker Wert, wenn man bedenkt, dass eine Verweildauer von über 40 Sekunden schon an sich eine grosse Leistung ist. Wie das aussehen kann zeigen unsere Websites vom Bifang, Joho oder auch der KOCH AG.

Ein statisches Foto wirkt dort schnell wie ein Schaufenster, das seit Jahren nicht mehr dekoriert wurde. Ein kurzes Video oder eine ruhige Bewegtbild-Sequenz zeigt dagegen sofort: Hier passiert etwas, hier arbeiten Menschen. Genau hier entscheidet sich auch, ob das Design als frisch oder als von gestern wahrgenommen wird.

Für ein Treuhandbüro reicht oft schon ein Clip vom Team im Grossraumbüro. Für einen Handwerksbetrieb funktioniert dagegen fast immer die Werkstatt in Bewegung besser als jedes Hochglanzfoto von der Stange.

Wir drehen solche Sequenzen darum meistens selbst vor Ort, statt sie aus einer Datenbank zu ziehen – dafür braucht es keine grosse Produktion, ein Nachmittag mit Kamera reicht oft schon.

 

5 – Das Team zeigen, nicht nur das Gebäude

Menschen kaufen von Menschen, auch im Geschäft zwischen zwei KMU. Eine anonyme «Über uns»-Seite mit Logo und ein paar Bullet Points zu den Firmenwerten überzeugt niemanden wirklich. Liest auch niemand. Namen, Gesichter und ein, zwei Sätze zur Rolle im Betrieb wirken dagegen sofort persönlicher. Wer schon vor der ersten Anfrage weiss, mit wem er es zu tun bekommt, nimmt schneller Kontakt auf. Das gilt für den Malerbetrieb mit drei Angestellten genauso wie für die Software-Firma mit fünfzig; nur die Form ist unterschiedlich, ein Foto-Grid hier, kurze Video-Porträts dort.

6 – Ein Backend, das man wirklich selber bedienen kann

Der letzte Punkt betrifft nicht die sichtbare Seite, sondern das, was im Hintergrund läuft. Wir arbeiten mit WordPress als CMS, weil sich damit ein Backend so aufsetzen lässt, dass jemand ohne Programmierkenntnisse selber einen Preis anpassen, ein Teammitglied austauschen oder einen neuen Blogartikel online stellen kann. Ein unübersichtliches Backend führt fast immer zum gleichen Muster: Die Website bleibt monatelang unverändert, weil sich niemand im Betrieb mehr reintraut, etwas zu ändern, oder nur die Agentur Anpassungen machen kann. Eine saubere, klare Struktur im Backend ist deshalb kein technisches Detail für Nerds, sondern die Grundlage dafür, dass eine Website nach dem Launch auch wirklich lebt. Wir sind nicht daran interessiert, dass wir kleine Textänderungen für dich machen müssen. Das kannst du gut selbst. 😉

Fünf Punkte waren geplant, sechs sind es geworden, und genau so läuft es meistens auch bei echten Webdesign-Projekten für KMU. Man startet mit einem Plan und merkt unterwegs: Das ist doch noch mehr Arbeit, als gedacht.

 

Kurz gefragt: Webdesign für KMU

Wie lange dauert es, eine neue Website zu erstellen?

Für eine KMU-Website mit klarer Struktur rechnen wir meistens mit 2–3 Monaten, je nachdem, wie viele Inhalte und Bilder schon vorhanden sind. Wer eigene Fotos will, plant dafür am besten eine Woche extra ein.

 

Welches CMS nutzt ihr für KMU-Websites?

Für die meisten Projekte setzen wir auf WordPress als CMS. Der Grund: Kunden können Inhalte danach selber pflegen, ohne bei jeder Kleinigkeit auf uns angewiesen zu sein.

 

Was, wenn ich noch unsicher bin, was mein Unternehmen überhaupt braucht?

Dann nimm einfach Kontakt auf. In einem ersten Gespräch klären wir gemeinsam, ob eine neue Website, ein Redesign oder nur eine gezielte SEO-Anpassung an bestehenden Inhalten reicht.

Planst du eine neue Website oder ein Redesign für dein Unternehmen? Let’s talk. Hier kannst du dich direkt in meinen Kalender reinsneaken.

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